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"Mitteleuropas Bestimmung zu verhindern, gleicht dem Versuch den Gang der Menschheitsentwicklung aufzuhalten.
Was immer seine Feinde unternehmen, am Ende werden sie scheitern." 

Rudolf Steiner


Auf der bisherigen Seite 2012 Sternenlichter findet ihr ein großes Archiv mit Horoskopdeutungen von Ländern, Planetenzyklen, Mythen, Währungen, Verträgen u.v.m.
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Sonntag, 22. Oktober 2017

Die Urwunde

Warum steht Deutschland nicht endlich auf?
Eine gemeinsame Arbeit mit der Herzhüterin, die zuerst zu Wort kommt:

Mittlerweile verstehen augenscheinlich immer mehr Menschen, was hinter den politischen Kulissen ge- schieht. Als was uns politische Entwicklungen ver- kauft werden. Wie Geschichte häufig gebogen und verfälscht wurde. Immer mehr Menschen wachen auf und stellen Fragen. Gut so.

Dies ist auch in meinem Umfeld, ob beruflich oder privat immer deutlicher spürbar. Umso unverständ- licher ist es mir bisher gewesen, dass trotzdem ein gemeinsames Aufstehen, Zusammenstehen als Volk nicht möglich scheint.

Häufig kann man Ursachen für solche kollektiven Verhaltensweisen ja über ein umfassendes Horos- kop herausfinden. Wenn man denn das ausschlag- gebende Ereignis kennt.

Jedoch gab bisher das BRD-Horoskop meiner Einschätzung nach nicht die Ursache preis, das Horoskop des Kaiserreiches von 1871 auch nicht wirklich. Es musste etwas anderes sein. Irgendwas fehlte noch.

In den letzten Jahren zog es mich immer wieder nach Aachen. Viel habe ich über Karl den Großen dort erfahren. Über sein Wirken, seine Ziele und Erfolge. Seinen Thron gesehen im Dom. Und ein Gefühl für das Damalige bekommen. Und mir wurde immer klarer, dass an der mir dort vermittelten Version dieses Herrschers und seiner Verdienste etwas nicht stimmig war.

Im Laufe der letzten Zeit nun wurde ich häufig auf die Geschichte des Gebietes hier tief im Westen im Ruhrgebiet gestossen. Auf die Eroberungen Karls. Auf Stadtgeschichtliches, auf das "Land der Wälder", wie das Ruhrgebiet einmal im frühen Mittelalter genannt wurde nach Aus- sage eines befreundeten Historikers. Und auch darauf, dass hier im Westen mal die Sachsen gesiedelt haben. Wie so oft wurde auch hier Geschichte verwischt und die Sachsen mit der Begründung der Erbfolge in den Osten verschoben. Aber warum? Nach einigen Nachforschun- gen stellte sich nun Folgendes heraus:

Karl und sein Bruder hatten nach dem Tod des königlichen Vaters jeder Land geerbt. Es sollten so u. a. Erbstreitigkeiten vermieden werden. Karl war aber offensichtlich der Charismatischere von beiden und auch der mit der größeren Durchsetzungskraft. Sein Bruder verstarb über- raschend, Karl erbte und regierte nun über die gesamten Ländereien.
In seinem Machtstreben unterwarf er einige südliche Gebiete und baute seinen Einflussbereich aus. Geistlich unterstützt wurde er dabei von seinem Freund, der als Papst Leo III. bekannt wurde. Der intensive Kontakt zur katholischen Kirche war bereits vom Vater initiiert und als hilfreich befunden worden.



Auf Karls Eroberungszügen stiess er auch nach Nordwesten vor. Und traf auf die dort lebenden Sachsen. Ein Volk aus mehreren Stämmen, als Seeleute, Kaufmänner und Siedler unter- schiedlicher Gebiete zwischen Elbe und Rhein im heutigen Niedersachen und Westen von NRW erfolgreich. Ein Volk das urdemokratisch organisiert war, Führungspersönlichkeiten nur im Falle von unvermeidbaren Kämpfen auswählte oder für zu lösende Streitigkeiten. Das im Ein- klang mit der Schöpfung lebte und sich der universellen Gesetze bewusst war, wie man an der Irminsul sehen konnte.

Für Karl war das ein unhaltbarer Zustand.

Ein Volk, dass für das von ihm vertretenene katholische Christentum nicht freiwillig offen war, war ihm im Weg. Wollte er doch die Kaiserkrone haben, seinen Machthunger stillen und ganz oben mitspielen. Da kamen die Sachsen gerade recht. Mit ihrer erfolgreichen Eroberung könnte er Mehreres erreichen. Er könnte seinen territorialen Machtbereich ausbauen und gleichzeitig den christlichen Glauben dort verankern. Dies würde dem Papst gefallen und somit würde dieser ihm den Gefallen tun, ihn zum Kaiser zu krönen.

Nur hatte er diese recht einfache Rechnung ohne die Sachsen gemacht. Sie hielten jahrzehn- telangen Widerstand. Ihr Herzog (weil er als erster vor ihnen her zog) Widukind war erprobt im Kampf und stellte Karl und seinen Mannen einiges entgegen, zumal denen das Gebiet mit den vielen Wäldern unheimlich war und schwer einzunehmen. Heimvorteil für Widukind. Karl aller- dings lockte mit neuen (römischen) Strukturen und versprach das ewige Heil. Es gelang ihm 777 am 11. August eine erste Reichsversammlung und Synode in Paderborn (Paderbrunnen) am äußersten Rand seines großenteils eingenommenen Gebietes abzuhalten, wo er als Zeichen seines Einflusses etliche Sachsen taufen lies.

Widukind © teutoburger-wald.de

Widukind nutzte die Möglichkeit, demonstrativ in Abwesenheit zu glänzen und sich beim dänischen König Unterstützung zu holen. Er konnte in Folge dann auch noch ein paar kurze Erfolge gut machen, Karl schüchterte in Folge das Sachsenvolk allerdings mit Massenhin- richtungen und Zwangsumsiedlungen derart ein, dass Widukind letztlich aufgeben musste, damit nicht das gesamte Volk vernichtet würde. Bräuche und Sprache wurden verboten, Frauen an fränkische oder römische Männer zwangsverheiratet, Kultur und Gesellschaft der Sachsen damit zugunsten der katholischen Glaubensrichtung vernichtet.

Das gefiel Leo. Er kam als Zeichen seiner Zufriedenheit auch in das neu hinzugewonnene Ge- biet. Verhandlungen hinter verschlossenen Türen über eine mögliche Kaiserkrönung begannen als Dank an Karl. Es war für Leo eine willkommene Lösung für das Kaiserproblem und kam ihm auch persönlich zupass. Die Position der Kaiserin hatte eine Frau inne, die vom Pontifex als nicht existent angesehen wurde. Der Stuhl war also in kirchlicher Wahrnehmung vakant.

So wurde die Kaiserkrönung von Karl initiiert, bedeutungsvoll in Rom abgehalten zu einem heiligen Datum und somit ein Zeichen gesetzt, das Beiden nützte, um die jeweile Macht zu festigen. Zwei Machtbewusste waren politisch, kirchenpolitisch und auch persönlich zufrieden. Nützte doch die Unterwerfung und Christianisierung der Sachsen beiden.

Was aber machte dies mit den Sachsen? Mit einem Urvolk im Westen der deutschen (germani- schen) Gebiete? Es entstand sicher ein kollektives Trauma. Eine Art Urwunde im kollektiven Bewusstsein. Verbunden mit dem Schock des Verrates. Musste doch für das Volk die Kapitu- lation und letztlich Taufe Widukinds wie Verrat aussehen. Wurden doch alle Bräuche, Riten, Heiligtümer, alles alltägliche Leben und gesellschaftliches Miteinander, jegliche Kultur quasi ausgelöscht und mit der Todesdrohung verbunden. Dies hinterlässt natürlich im kollektiven Gedächtnis und auf Zellebene Spuren. Spuren der Ohnmacht, Hilflosigkeit und Schockstarre.

In weiteren Zeiten mußten und müssen machtorientierte Kräfte dies nurmehr triggern, um ihre Agenda durchzusetzen und sie können sicher sein, dass niemand sich widersetzt. Zu tief geht die Verletzung in der Ahnenreihe zurück.

Karl selbst war allerdings auch nur ein willkommener Umsetzer der Machtbestrebungen der Kirche. Was er aber offensichtlich nicht gewusst hatte. Sonst hätte er wohl kaum einen Eid auf die Treue der Kirche und den Schutz derselbigen geschworen, um die Krone zu bekommen. Auch er gab also Freiheit ab und lies sich letztlich von der Kirche regieren. Sie stand damit über allem. Und das für viele weitere Zeiten.

Karl der Große © wikimedia

Wurde doch bei der Eidesbekundung darauf geachtet, dass dieser Eid für künftige Zeiten auch galt und die Inhalte dreimal wiederholt wurden, ehe die Krone übergeben wurde (Lt. Historikern: "Bei Gott und dem hl. Evangelium verspreche ich, der hl. römischen Kirche ein Beschützer zu sein". Dann wird er gefragt, ob der zu krönende Kaiser ein Sohn der Kirche sein wolle. Und da- nach ob er Frieden mit der Kirche halten wolle. Beides muss dreimal mit ja beantwortet werden. Nur dann wird die Krönung gültig). Dieser Eid wurde auch für alle kommenden Kaiser verwen- det. Liest man nach, wurde das mit rituellen Handlungen während der Zeremonie verknüpft, die vom Papst, als Vertreter Gottes, festgelegt und geleitet wurden. Ein Schelm wer Böses denkt.

Was kann diese kollektive Wunde nun heilen, damit heute unsere Situation nicht die damalige wiederholt? Ich schaute dazu in das Horoskop dieser Reichsversammlung (es folgten noch weitere Versammlungen dieser Art), an der der Widerstand durch die offiziellen Taufen von Sachsen letztlich gebrochen wurde und auf der das weitere Vorgehen bzgl. Klösterbau, Ein- führung von römischem Recht, Gesellschaftsordnung etc. für das besiegte Land zwischen Karl und der Kirche besprochen wurde.

Es fand sich Chiron als verwundeter Heiler in Haus 2.
Meines Wissens nach heisst das: Hier geht es darum, den eigenen Raum/Territorium zu bewahren, Grenzen zu setzen, den Körper anzunehmen und den eigenen Wert zu erkennen.

Da ist nun plötzlich ein Hinweis, warum das deutsche Volk alle Gelegenheiten verstreichen lässt und sich in all den Jahrhunderten nicht von Besatzung und den dunklen Kräften befreien konn- te. Wir sind durch diese gewaltsame Vernichtung in unserer Volksseele so verwundet, dass wir nicht in das Bewahren kommen.

Das passt im Übrigen auch zu den Kulturepochen bei Rudolph Steiner, der deutlich macht, wie wichtig es für das deutsche Volk ist, mit Rückrat und Mut unsere Herzenskraft zu leben. Denn wir müssen unser ganzheitlich kollektives Wissen aus der jetzigen Kulturepoche in der Zukunft an die slawischen Völker, also Russland weitergeben. Nur dann kann sich die Welt insgesamt weiterentwickeln und sich erheben aus kollektiver Angst, Unterdrückung und Gewalt. Genau dies wird aber durch die Urwunde verhindert. Sie ist immer noch aktiv.

Es ist Zeit hier genau hinzusehen. Zu schauen, was zu tun ist. Wir alle sind gemeinsam in der Lage, die (linear gedachte) Vergangenheit zu verändern, indem wir allen Beteiligten verzeihen, vergeben, um dann Grenzen zu setzen und unseren Mut wiederfinden. Die heute vergleichbare Situation diesmal anders lösen. Und somit die Geschichte umschrei- ben und das für uns Wichtige bewahren, schützen, dafür einstehen.
Widukind zur Seite stehen. Karl und Leo in ihren Absichten sehen - uns kein Bild von ihnen mehr vorschreiben lassen, das die Zusammenhänge verschleiert.

Die Reichsversammlung am 11.08.777 als das sehen, was sie ist. Der Punkt, an dem das Kräfteverhältnis in Mitteleuropa aus dem Gleichgewicht und somit die göttliche Ordnung hier aus den Fugen geriet.

Die Bedeutung dieser Versammlung war Karl sicher klar. Warum sonst hätte er Versammlung und Synode zugleich organisiert. Eine deutliche Machtdemonstration. Mehrere Tage lang. Auf eigentlich feindlichem Gebiet. Er mußte sich seiner sehr sicher sein. Und hat das Datum auch sicher nicht zufällig gewählt. Astrologische Zusammenhänge waren zu damaligen Zeiten be- kannt, kosmische Einflüsse wurden regelmäßig genutzt.

Mit dem 11.08.777, an dem nach meiner Information um ca. 14:00 Uhr die Taufen begannen und somit der Untergang der Sachsen besiegelt wurde, konnten Karl und auch Leo ihre Macht stärken und für die kommenden Generationen eine zugunsten der Herrscher veränderte Gesellschaftsordnung etablieren. Sie wirkt noch immer. Schauen wir nun genau hin und heilen diese Wunde, die durch unsere Ahnen auch in uns ist.

Und weil astrologisch hier Christa viel tiefere Kenntnisse hat als ich, freue ich mich sehr auf Details und Zusammenhänge, die uns dieses Datum liefert. Damit wir erkennen können. Aus der Starre finden. Es in unserem Herzen hüten und in Liebe für dieses Land aktiv sind.

Die Herzhüterin

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Es ist unglaublich, daß der genaue Zeitpunkt der Reichsversammlung überliefert wurde, immerhin sind seitdem 1240 Jahre vergangen. Und so schauen wir uns an, was damals wirklich geschehen ist.

Fixsterne + Galaktisches Zentrum (GZ) haben eine andere Position als heute
GZ-777 = damaliges GZ, SP = Spiegelpunkt, HS = Halbsumme, t = Transit, p = progressiv

Reichsversammlung 11.08.777 jul.
Wir finden ein Schattenthema, wie könnte es anders sein (Skorpion-AC), und der AC ist in einem Gradbereich (letzte 3 Grade im Skor- pion), wo unabänderliche Zeichen gesetzt werden können – jedenfalls für eine lange Zeit. Mit dem Akt der Reichsversammlung wird gleichzeitig die Wahrheit unterdrückt (Skorpion in 12), und zwar für den alleinigen Machterhalt des Initiators (Pluto in 1), hier Karl der Große. Dies wird er nicht offen gezeigt haben, es geschah verdeckt (Pluto in 1 im Schützen eingeschlossen), und so findet man in den meisten Überlieferungen, daß Karl ja von der heiligen Idee ergriffen war, die heidnischen Stämme zu christianisieren. Aber er wollte natürlich auch Herrscher dieses Landes sein (Jupiter Mitherr 1 in 4 am Nordknoten). Dieses Unternehmen war jedoch ein hemmungsloser Verrat (Pholus + Ixion in 1). Seltsamerweise gab es damals die gleiche Stellung von Pholus und Ixion auf dem GZ-777 (10° Schütze), wir haben also heute eine Wiederholung dieses Verrats.

Etwa die letzten 100 Jahre schob sich das GZ in seine jetzige Position (27° Schütze), und landete genau auf diesem Pluto – und seitdem, können wir konstatieren, gerät das Deutsche Volk immer wieder ins Schleudern, mit verschiedensten Themen des Verrats und der Unter- drückung, recht genau angefangen mit dem verlorenen WW1, und dem faulen Trick von Max von Baden, welcher der Abdankung des Kaisers Wilhelm II. zuvorkam, sie einfach verkündete, noch ohne daß sie erfolgt war.

Karl wollte gern Kaiser werden (Sonn Konj. Neptun) und versicherte sich des Beistands des Papstes Leo III. Das heißt, sie machten einen Deal: Leo forderte die Christianisierung der germanischen Stämme, dafür würde er Karl zum Kaiser krönen. Und er forderte einen speziel- len Eid (s.o.), der Karl an die Treue zur Kirche band – aber es war letztendlich die Forderung der Kirche, dabei auch das Sterben der Stämme in Kauf zu nehmen. Dies wiederum ist aber Verrat an der Schöpferkraft, also ein ganz und gar unheiliger Eid (Orcus Konj. Quaoar in 9). Und dieser Eid gegenüber der Kirche gilt noch heute.

Es wird deutlich, daß die Unterdrückung damals in 777 beabsichtigt war (Pluto Qu. Mond). Die germanischen Stämme waren ein friedliebendes Volk (Mond in Waage), und das Niedermet- zeln, was Karl anordnete, war ein Verrat an den Gemeinschaften, der einen extrem tiefen Schmerz hinterlassen hat (Nessus, Juno, Mond am Südknoten). Das freie Volk, das wir einmal waren, ging damals unter. Die Mondfinsternis, die auf die Reichsversammlung folgte, fand dann auch exakt auf dem Mond statt, und unterstreicht die Mächtigkeit des Geschehens.

Was nicht sofort offensichtlich wird: Pluto wirkt auch in Haus 2 (Pluto-SP = 3° Steinbock in 2), und so haben wir hier die perfekte Grenzüberschreitung, das Eindringen in fremde – unsere – Gebiete, eine Machtübernahme auf unserem Territorium. Unsere Gebräuche, unser göttlicher Dienst, der im Einklang mit der Natur war, all das wurde schändlich mißbraucht (n.SoFi Qu. Sedna + Vesta in 2). Unser inneres Feuer wurde damit ausgelöscht. Es wurde nicht nur unsere Wahrheit unterdrückt, die neuen Gesetze nach Karl unterdrückten auch die Freiheit (Saturn in 11), und sie verhinderten, daß wir in Freiheit und mit Leichtigkeit nach den wahren göttlichen Gesetzen leben konnten (Saturn Qu. Varuna + Chariklo). All das erzeugte den tiefen Schmerz, die Urwunde (Chiron in 2 Qu. Saturn).

Die jahrzehntelangen Kämpfe (Mars Qu. Venus), die Karl mit Widukind, dem Führer der Stäm- me (Zwilling in 7) hatte, endeten deshalb, weil Widukind die Stämme dahinsterben sah, und er nicht noch mehr opfern wollte. Karl war der Angreifer (Mars H5 in 7), und Widukind war der höchst achtsame Anführer seines naturreligiösen Glaubens (Venus H7 in 9 in Jungfrau). Nachdem Karl die Irminsul, das Heiligtum der Stämme zerstört hatte, verließ sie der Mut. Es war eine Entwürdigung sondergleichen (Sonne-Neptun ungelöst).

Mit diesem Geschehen erlebten wir (unsere Ahnen, die wir u.U. auch selbst verkörperten) das zugrunde liegende Drama, das Ursprungs-Trauma der Fremdbestimmung (AC in HS Saturn-Pluto). Es initiierte die sog. 'Ägyptische Gefangenschaft', die sich wie ein dichter Schleier des Vergessens noch immer als Urängste in unserem Emotionalkörper befindet. Somit sind wir ein entwurzeltes Volk, das seine Anbindung an seinen Urgrund verloren hat (Uranus im Krebs). Dies ist der Grund, warum wir nicht wagen, in die Freiheit zu gehen.

Doch gibt es einen versteckten Auftrag der Ahnen: „Liebe Kinder und Nachkommen, bitte befreit euch für uns, wir haben es nicht geschafft!“ (Mond Qu. Uranus). Wir müssen es erstmal reali- sieren, daß wir schockartig entwurzelt wurden, und es ist ein Herausgehen aus falschen Identitäten, aus falschen Bindungen, falschen Ideologien und aus falschen Bedingungen nötig, denn dieses Volk braucht Freiheit (Uranus in 8). Ebenso sollte die falsche Wahrheit auftauchen, jemand könnte das Recht besitzen, uns zu unterdrücken.

Die Identität des Volkes wurde aufgelöst (Fische in 4), doch wir können eins tun: uns wieder bewußt in das Urvertrauen hineinbegeben, hineinspüren wer wir sind, uns – bildlich schama- nisch – wieder zurücktrommeln in das Leben und in die Freude, was hier als Ziel gegeben ist (Jupiter im Widder am Nordknoten in 4).

Es fällt auf, daß die Sonne des Kaiserreiches von 1871 exakt auf Chiron liegt (28° Steinbock), somit hatte das Kaiserreich die Urwunde als Thema wieder aufgenommen. Alles was uns heute geschieht, ist eine Folgeerscheinung der Ursachen aus dem Jahr 777. Solange diese Dinge nicht geklärt und gelöst sind, werden wir weiter geprüft, und der alte Schmerz wird nochmals getriggert, damit er frei wird zur Verarbeitung.

So ist auch zu befürchten, daß wir nochmals den heftigen Mißbrauch erleiden, der unser inne- res Feuer fast auslöschen kann (Pluto t Sedna-Vesta Jan. 2018 bis Feb. 2019). Aber wir können auch wahrhaft 'durchs Feuer gehen', um uns geläutert aus diesem Prozeß zu erheben – es liegt jetzt an uns. Auch die kommende Zeit kann eine Prüfung sein, oder wir sollten uns zumindest bewußt werden, in welcher Verstrickung der Fremdbestimmung wir festsitzen (Saturn t Pluto + GZ heute von Ende Nov. bis Anf. Dez.). Eigentlich steht ein revolutionäres Geschehen an (Uranus SP-Opp. Pluto) um uns zu befreien, und genau diesen Winter wäre es möglich (Uranus t Trigon Pluto).

Sekundär Progression
Dies ist die Reichsversammlung bezogen auf die Jetzt-Zeit, da geht es um Kommunikation: all die Spaltung soll ein Ende haben (Merkur-Saturn), und 'die Stämme' sollen sich wieder verbünden und zusammenhalten (Merkur im Schützen in 7). Unsere restlichen Ängste lie- fern ein falsches Bild (Skorpion in 6, Pluto in 7), denn wir sollen wieder eine lebendige, würdige, ja königliche Haltung einnehmen und auch ausstrahlen (Sonne H4 in 8, IC Konj. Regulus-777). Dazu dürfte jetzt aber erst noch eine Transformation ablaufen (Pluto t Sonne p Okt. bis Dez.). Wie wir wissen, sind die Grenzen nicht gesichert, wir nehmen da eine zu gutmütige Haltung ein (Mond p H2 in 10 Konj. Venus p Opp. Neptun p). Auch sind wir immer noch an den alten Eid gebunden – wer sich befähigt fühlt, kann ihn für sich, die Ahnen und stellvertretend fürs Volk lösen (für null und nichtig erklären, in allen Zeiten und Dimensio- nen). Das ist wichtig, denn ein Eid bindet immer unsere Kraft.

Doch es gibt Hoffnung: die Befreiung ist das Ziel (Wassermann in 10), und es können uns an- dere zu Hilfe kommen unser Territorium zu befreien (Jupiter H7 Konj. Uranus in 2). Die Schritte dorthin sind diese: die Wahrheit zum Ursprung bringen (Fische in 11), ins tiefe Vertrauen in un- sere Identität gehen und auf unser Herz hören (Neptun in 4); die Befreiung als Ziel fokussieren (Wassermann in 10), unser Revier befreien, zB von Besatzern, Atomwaffen, Integrationsunwil- ligen, falschen Anführern (Uranus in 2); echtes Traditionsbewußtsein im Sinne unserer Bedürf- nisse pflegen (Steinbock in 8 + 9, Verantwortung übernehmen für vernünftige Abgrenzung nach außen (Saturn am DC).

Es sei noch bemerkt, daß einige Quellen munkeln, ein neuer Kaiser Karl könnte gekrönt wer- den. Wenn das geschieht, wird es wieder ein Trigger auf die damaligen Ereignisse sein, und es wäre nur natürlich, wenn sich unsere Alarmglocken melden. Nichts gegen Karl, ist er auch nur ein Spielball der Mächte dahinter. Aber Freiheit bedeutet mehr: es ist nicht nur das Ende von Bevormundung und Abhängigkeiten, sondern Freiheit bedeutet, so zu leben, wie wir es von Herzen wünschen.

Nachtrag: Wir sind keine Historiker. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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